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Unsere Geschichte

Die Geschichte der Nordenhamer Zinkhütte

Das Werk der Nordenhamer Zinkhütte wurde 1908 fertiggestellt, im gleichen Jahr, in dem auch die Stadt Nordenham gegründet wurde. Die Verbundenheit mit der Stadt hat die Zinkhütte bis heute.

Damals entstanden viele neue Arbeitsplätze und von 80 Personen im Jahr der Gründung wuchs die Belegschaft auf 750 Mitarbeitende im Jahr 1914. Das Produktionsvolumen betrug in etwa 4.000 Tonnen Zink. Zur Zinkgewinnung wurde das thermische Verfahren mit liegenden Muffeln benutzt, das bis weit in die 1960er Jahre industrieller Standard war. 

Trotz Weltkriegen, Wirtschaftskrisen, Streiks und Naturkatastrophen konnte die Zinkhütte bestehen. Die Mitarbeiterzahl, die während der Krisen gesunken war, stieg an und 1956 arbeiteten wieder 850 Angestellte im Werk. Die Zinkhütte war der größte Arbeitgeber in Nordenham. Die Anzahl an Muffeln wurde erhöht und 25.000 Tonnen Zink erzeugt. Zudem wurden in den folgenden Jahren aktiv Arbeitskräfte aus Südeuropa angeworben.

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Im Jahr 1972 konnte die Zinkhütte mit einer neuen modernen Anlage durchstarten. Die Arbeitsbedingungen wurden kontinuierlich besser und der Umweltschutz begann, eine wichtigere Rolle zu spielen. Die Zinkproduktion wurde durch den Umstieg auf eine Zinkelektrolyse vervierfacht. Gewisse Anlagen, wie zum Beispiel der Wirbelschichtofen, wurden speziell für die Zinkhütte entwickelt.

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2013 wurde die Nordenhamer Zinkhütte Teil der Glencore-Gruppe. Mit der Kraft eines internationalen Unternehmens sind wir bis heute tief regional verwurzelt. Inzwischen werden um die 165.000 Tonnen Zink pro Jahr produziert. Die Arbeitssicherheit ist ein unternehmerisches Kernziel geworden. Es konnten große Verbesserungen erzielt werden, die uns unserem Ziel, keinerlei berufsbedingte Verletzungen zu haben, näherbringen. Unsere Produktion möchten wir so nachhaltig wie möglich gestalten. Hier können wir ebenfalls auf große Erfolge zurückblicken, beispielsweise bei der Senkung von Emissionen.

Wir blicken optimistisch in die Zukunft. In den letzten Jahren konnten wir die Anzahl der Mitarbeitenden sowie unsere Produktionszahlen stetig steigern. Diese Entwicklung setzt sich weiterhin fort.

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